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7. Nachricht von Platon an Sophie

13 Feb

Platon:

„Hallo Sophie,

Ihre Emails haben für mein Empfinden immer eine „gewisse“ Sprachmelodie“, oder anders formuliert: Ich meine „zwischen den Zeilen“ Ihren Gemütszustand erahnen zu können. Bei den letzten Emails hat nicht nur der Inhalt, sondern auch die Melodie zwischen den Zeilen auf große Verunsicherung und weitere stark belastende Eindrücke hingewiesen.

Wie geht es Ihnen heute?

Liebe Grüße

Platon“

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3 Kommentare

Verfasst von - 13. Februar 2014 in Briefe

 

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3 Antworten zu “7. Nachricht von Platon an Sophie

  1. Ismael Kluever

    13. Februar 2014 at 12:30

    Jetzt bin ich mal gespannt!

    Ich habe auch mal eine Autistin darauf hingewiesen, wie differenziert und nunacenreich sie ihre Stimmungslage in ihren Texten (Internet-Chat) „unterschwellig“ zum Ausdruck bringe. Sie wies das mit aller Deutlichkeit zurück. Sie habe nur radikale Eckemotionen ohne Differenzierungen und Übergänge.
    Und ich möge bitte nichts aus ihren Texten herauslesen wollen, was sie nicht explizit so schreibe.
    Sie fühle sich falsch behandelt, wenn jemand (hier also ich) Aussagen über ihre Gemütsverfassung mache. Diese kenne sie ja ausschließlich selbst.

    Bekanntes Zitat eines autistischen Bloggers: „Versuche nicht, zwischen den Zeilen zu lesen. Da steht nämlich nichts!“

    So, Sophie, nun kommst du! 🙂

     
    • dualessein

      13. Februar 2014 at 15:41

      Ich drücke mich manchmal etwas kryptisch aus. Und ich verstecke durchaus bewusst kleine Spitzen im Text, die aber für den aufmerksamen (!) Leser offenkundig sind. Einen „Subtext“ kann ich bei meinen Nachrichten jedoch nicht erkennen. Und behaupte auch, dass es keinen gibt.

       
  2. Anita

    6. März 2014 at 21:35

    Hallo Ismael,

    wenn Du aufmerksam liest, dann ist der wörtliche Text immer klar. Damit sind die ausgedrückten Emotionen auch klar.

    Und lesen ist „einfacher“, als auf die Stimme zu hören, oder den Gesichtsausdruck mit den Worten in Einklang zu bringen.

    Ein aufmerksamer Leser ist eins ………… aufmerksam.
    Und wenn der aufmerksame Leser noch dazu den Kontext aus früheren Berichten im Gedächtnis hat, dann kann er nachfragen, ob er einen richtigen Zusammenhang gebildet hat.

    Und das geht durchaus.

     

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